Das Kuschelkätzchen (By Matthias Hüttenbach) V.2610101433
Das Kuschelkätzchen (By Matthias Hüttenbach, gewidmet an J.K. Rowling)
V.2610101433
Kapitel 1 - Das Kuschelkätzchen
Kapitel 2 - [Fehlt]
Kapitel 3 - Der Sicherheitsmitarbeiter
🟢 Kapitel 1 - Das Kuschelkätzchen
Es war schon lange nach Einbruch der Dunkelheit. Harry und Jesus saßen auf dem Sofa und schauten eine Comedy Serie. Jesus selbstverständlich nicht ohne seine neue Glasbong. Komischerweise hatte Jesus immer eine neue Glasbong und begründete dies mit der Aussage, er wolle "herumprollen wie reich" er sei. Harry jedoch hatte die Vermutung, dass Jesus seine Bongs regelmäßig dem Erdboden gleichmachte und dies nicht zugeben wollte.
Plötzlich wurde die Serie durch eine wichtige Meldung unterbrochen. Ein Nachrichtensprecher sagte: “Liebe Zuschauer, wir unterbrechen das Programm für eine wichtige Sondermeldung! Eine verrückte alte Frau mit 28 Katzen behauptet, eines ihrer Katzenbabys sei davongelaufen. Wir bitten um Wachsamkeit aller Bürger. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen, das Tier könnte Sie zwingen es zu kuscheln, ohne dass Sie je wieder aufhören können. Es gilt Alarmstufe Rot!”
Jesus ließ seine neue Glasbong fallen, die auf dem Boden zerschellte. “Harry! Hast du das gehört?”
Am nächsten Tag kam Harry vom Einkaufen zurück und stellte fest, dass Jesus natürlich nicht den Abwasch gemacht hatte. Harry ging durch den Flur zum Wohnzimmer und hielt plötzlich inne, als er Jesus sprechen hörte. “Ja du süßes kleines Ding. Willst du gestreichelt werden? Natürlich habe ich dich ganz doll lieb!”
Harry betrat das Wohnzimmer und wusste genau was ihn erwarten würde. Und tatsächlich. Jesus saß auf dem Sofa und kuschelte mit einem Katzenbaby. Er schien nicht einmal Harry zu bemerken, während er dem Kätzchen “Alle meine Entchen” vorsang, was, wie jeder wusste, Jesus sein absolutes Lieblingslied war!
Harry räusperte sich. Jesus sagte ohne aufzublicken “Ich habe dich wahrgenommen, Harry, und ich respektiere dich! Und ich weiß auch was du sagen willst, aber dieser Ring geht nicht nach Mordor!” “Jesus!”, sagte Harry. “Wir müssen die Katze zu ihrer Besitzerin zurückbringen!” “SIE IST MEIN SCHATZ! VERSTEHST DU DAS NICHT?” Jesus funkelte Harry so böse an, wie Harry es bei ihm noch nie zuvor gesehen hatte.
Ein Schweigen trat ein. Dann sagte Harry: “Wie ist die Katze überhaupt hier herein gekommen? Wir haben doch gestern Alles mit Brettern vernagelt!” “Das ist eine ganz tückische Ninja-Katze!”, antwortete Jesus. “Ach ja? Warum ist dann die Balkontür sperrangel weit offen mit Katzenfutter auf dem Balkon und einem Schild ‘Katzenbabies willkommen’? Wie bist du überhaupt an das Katzenfutter gekommen? Hast du dich letzte Nacht rausgeschlichen?” “Harry, deine Fragerei wird langsam aufdringlich. Ich habe nur nach bestem Gewissen gehandelt!”
“Achja? Und warum hast du dann nicht gleich den Orangensaft gekauft, den ich gerade extra für dich kaufen sollte?” “Weil ich wusste dass du dagegen sein würdest!”, sagte Jesus und stand nun auf, das Kätzchen fest in seinen Armen haltend.
Im Hintergrund stritten sich auf dem Balkon ungefähr sieben Nachbarskatzen um das restliche Futter, das Jesus ausgelegt hatte, um das Katzenbaby anzulocken. “Ich nenne das kleine Ding Kuschelkätzchen!”, sagte Jesus und knutschte den Kopf der Katze so oft hintereinander ab, bis sie fauchte und Gestiken machte, ihm die Augen auszukratzen.
“Was glaubst du, was es für ein Aufwand war, die anderen Katzen vom Futter fernzuhalten?” Jesus schaute zum Balkon, wo noch immer die Katzen um das Futter rankten. “Das nennt man wohl den Trugschluss der versunkenen Kosten!”, erwiderte Harry. “Was du hier machst ist kidnapping! Lass uns die Polizei anrufen.” Jesus rannte zum Festnetztelefon und nahm es in die Hand. “Wie willst du ohne Telefon die Polizei anrufen?” Harry holte sein Handy aus seiner Hosentasche und rief die Polizei an. Dort ging jedoch nur der Anrufbeantworter ran und Harry legte wieder auf.
"Hast du mir meine Bong mitgebracht?", fragte Jesus plötzlich in kleinlautem Ton. "Ne, ich bin aus Langeweile in die Stadt gefahren, weißt du?" Harry reichte Jesus seine neue Glasbong. Jesus stellte sie auf den Boden und begann die kleine Katze mit seinen Fingern zu kitzeln. Harry hatte noch nie gesehen, dass Jesus irgendetwas mehr liebte als Kiffen. "Ist sie nicht süß?", fragte Jesus. "Willst du sie mal halten?" "Du Satan willst mich anstecken!", sagte Harry und setzte sich aufs Sofa.
Dann sagte Harry: “Ich kann einfach nicht glauben, dass du mit mir zusammen die gesamte Wohnung katzendicht machst und anschließend losgehst um Katzenfutter zu kaufen um die Katze anzulocken. Freunde reden miteinander, Jesus!” “Du hast Recht Harry. Es tut mir aufrichtig leid. Bitte sei mir nicht böse. Guck dir diese süße Katze an, wie kann man da jemandem böse sein? Guck, Harry!”
Am Abend klopfte Harry an Jesus Zimmertür. "Jesus, ich muss mich bei dir entschuldigen!", sagte Harry. "Du hattest Recht, als du sagtest, dass du grundsätzlich immer die Wahrheit sagst, außer wenn es um Leben und Tot geht. Jesus?" Jesus lag mit dem Bauch auf seinem Bett und hatte sein Gesicht unter dem Kopfkissen vergraben. Er weinte. "Garnichts ist gut, ich habe dich angelogen! Meinen besten Freund!", sagte Jesus. Harry entschied sich sofort auf den Punkt zu kommen um Jesus sein offensichtliches Leiden so schnell wie möglich zu beenden. "Voldemord hat gerade angerufen - leider mit unterdrückter Nummer.", fügte er hinzu als er sah, wie Jesus umgehend zu weinen aufhörte und sich auf seinem Bett aufrichtete. Bevor Jesus etwas sagen konnte, fuhr Harry fort. "Er sagte, er hätte dich mit dem Imperius Fluch belegt, damit du mich anlügst, um so einen Keil zwischen uns zu treiben. Er sagt, ich sei, ich zitiere, alleine leichter zu erwischen"
🟢 Kapitel 2 - [Fehlt]
🟢 Kapitel 3 - Der Sicherheitsmitarbeiter
"Kein Ding Harry, ich weiß, wie man mit den Leuten beim Sozialamt spricht! Überlass mir das Reden! Aber erstmal müssen wir mit der Ubahn dort hin fahren." Jesus hielt plötzlich inne. "Harry, was machen denn all die Leute hier? Die scheinen für irgendwas anzustehen." "Keine Ahnung.", sagte Harry ohne hinzusehen. "Wir müssen zur Ubahn."
Sie fuhren mit der Ubahn fast eine Stunde lang, da der Weg doch länger war, als Jesus der nur halb entfalteten Stadtkarte entnommen hatte. Beim Sozialamt angekommen, gingen sie direkt zum Eingang, wo sie jedoch vor der Tür von einem Sicherheitsmitarbeiter aufgehalten wurden. "Wo wollt ihr zwei Witzfiguren denn hin?", fragte dieser. "Na zum Sozialamt.", sagte Jesus und zwinkerte Harry zu und machte eine Geste, die sagen sollte, dass er die Situation voll im Griff habe. "Achja?", fragte der Sicherheitsmitarbeiter und lachte. "Dann stellt euch mal schön hinten an! Glaubt ihr die ganzen Leute stehen hier aus Langeweile?" Er deutete auf die Menschenschlange hinter Harry und Jesus, die die beiden irgendwie garnicht bemerkt hatten. Sie begannen die Wanderung zum Ende der Schlange. Nach 3 Jahren trat bei beiden sichtliche Erschöpfung und Hoffnungslosigkeit auf. "Schau mal, Harry, hier sind wir in die Ubahn gestiegen.", keuchte Jesus unter größter Anstrengung. "Das muss die Schlange gewesen sein, die du gesehen hast, Jesus. Nur ist sie inzwischen scheinbar doppelt so lang geworden. Komm weiter, ich will bis Einbruch der Dunkelheit einen Ort für unser Nachtlager gefunden haben. Wir sollten nicht vor Morgen früh das letzte Stück zum Ende der Schlange gehen."
Zwanzigtausend Jahre später erreichte Jesus das Sozialamt. Jesus hörte, wie der Sicherheitsmitarbeiter zu der Sachbearbeiterin sagte: "Wenn der Typ Ärger machen sollte, nick einfach nur mit dem Kopf und ich schmeiße ihn raus." Sie nickte mit dem Kopf, als Zeichen dass sie verstanden hatte. Der Sicherheitsmitarbeiter packte Jesus doch Dank Eingreifen der Sachbearbeiterin gab er Jesus "noch eine letzte Chance". Sie bat Jesus ihm zu folgen und während sie durch einen endlos langen Flur gingen, ging Jesus ging im Kopf noch einmal durch, was er sagen wollte. Auf keinen Fall durfte er die Wahrheit sagen. Harry hatte Recht, man sollte Ausnahmen beim Lügen machen! Auf keinen Fall durfte Jesus sagen, dass er und Harry das Geld brauchten um einen wütenden Drogendealer zu bezahlen. "So, wofür brauchen Sie denn das Geld?", fragte die Sachbearbeiterin und setzte sich in ihrem Büro an ihrem Schreibtisch. Jesus stand daneben und geriet in Panik. "Harry und ich müssen einen wütenden Drogendealer bezahlen, damit er uns das Kuschelkätzchen wiedergibt." Jesus schl
Die Sachbearbeiterin nickte mit dem Kopf und eine halbe Sekunde später trug der Sicherheitsmitarbeiter Jesus an seinem Kragen zurück den Flur entlang. Jesus war groß gebaut, dennoch strampelten seine Beine in der Luft, während er laut schrie: "ICH WILL NICHT GEHEN! ICH HABE RECHTE! DAS WERDET IHR BEREUEN, DAS SCHWÖRE ICH DIR! DER WIRD DAS ARME KÄTZCHEN UMBRINGEN!" Der Sicherheitsmitarbeiter ließ Jesus los. "Was sagst du da? Wovon redest du da?"
Harry, der währenddessen vor dem Gebäude auf Jesus wartete, begann gerade an Jesus seinem manchmal etwas zu gesunden Optimismus und dessen Erfüllung zu zweifeln, als plötzlich Jesus lachend und winkend aus dem Gebäude kam. In beiden Händen hielt er dicke Bündel Bargeld. Doch wie es aussah, war Jesus nicht alleine. Er schien von einem Sicherheitsmitarbeiter begleitet zu werden. Harry hatte es gewusst. Jetzt war es vorbei. Sie würden für immer Knast landen. Doch Jesus rannte nicht und der Sicherheitsmitarbeiter machte auch keine Anstalten Jesus zu verfolgen. Nanu? Was ging hier nur vor sich? Harry verabschiedete sich von dem Obdachlosen auf der Parkbank vor dem Sozialamt, mit dem Harry sich unterhalten hatte, während er auf Jesus gewartet hatte. Zumindest hatte Harry zu ihm geredet, im Glauben dass dieser ihm nachdenklich zuhörte anstatt zu schlafen.
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